Swiss Blues Award - Schweizer Blues-Pionier Dinu Logoz geehrt

Badener Tagblatt, 11. April 2019

Grosse Freude: Beim zweiten Anlauf hat's geklappt, nicht nur Nominée, sondern auch Winner SWISS BLUES AWARD 2019.

Am 9. April 2019 durfte ich anlässlich des 20th Blues Festival in Basel den SWISS BLUES AWARD in Empfang nehmen. Zum 17. Mal wurde dieser Preis damit seit 2003 vergeben.

Meine beiden Mitstreiterinnen waren die bekannte Bluessängerin Yvonne Moore und Gabi Camenzind von der Luzerner Konzertagentur Mixmaxmusic.

Für 2020 drücke ich Yvonne Moore ganz kräftig die Daumen. Seit 1987 hatte ich wiederholt das Vergnügen, mit dieser ausdrucksstarken Sängerin gemeinsam live aufzutreten, zum nächsten Mal schon bald wieder am 29. Mai 2019 an der BLUES NIGHT am Rotsee im luzernischen Ebikon, zusammen mit Rolf LL Lüthi und seinen Shuffle Kings, Travis Haddix, Richi Koechli, Marco Jencarelli und vielen weiteren. (Dinu Logoz)

 

Pressetext (Marco Piazzalonga)

Dinu Logoz gehört seit über 40 Jahren zu den schillerndsten Persönlichkeiten der Schweizer Bluesszene. Als Musiker, Bandleader, Songwriter, Labelmanager und Buchautor fühlt er sich in jeder Sparte seiner Musik zu Hause. An der Bluesharp, der Gitarre und am Gesang sorgte Logoz Anfang der 1970er Jahre mit seinen Freeway 75 für Furore, veröffentlichte doch die Formation als erste Schweizer Bluesband ein eigenes Album. Seine musikalische Reise führte Logoz in der Folge durch praktisch sämtliche Spielarten des schwarzen Sounds: Mit Driving Wheel etwa wurde die soulige, mit Oteljam die rockige, oder mit den Acoustic Blues Brothers die unverstärkte Seite des Blues ausgelotet. Selbstredend, dass Logoz über die Jahre das Vergnügen hatte, mit den verschiedensten nationalen und internationalen Künstlern auf der Bühne und im Studio zu stehen. Genannt seien hier Champion Jack Dupree, Alexis Korner, Travis Haddix, Che & Ray oder Hank Shizzoe. Mit Blue Nose Records rief Logoz 1996 ein eigenes Plattenlabel ins Leben, und als Autor der Biografie «John Mayall – The Blues Crusader» setzte er anno 2015 einem seiner grossen Vorbilder ein weltweit beachtetes Denkmal. Seit seiner Pensionierung als Leiter einer privaten Sekundarschule widmet sich Dinu Logoz u.a. seinem Swiss Blues Legends-Projekt, für welches er jeweils die Creme de la Creme des einheimischen Blues auf die Bühne bittet. 

Der «SWISS BLUES AWARD» wird jährlich vom Verein Blues Festival Basel an Personen oder Institutionen verliehen, die sich durch grosse Verdienste um den Blues in der Schweiz auszeichneten. KandidatenInnen, die für diesen Ehrenpreis vorgeschlagen werden, müssen sich auf einem oder mehreren Gebieten in der Schweizer Bluesszene verdient gemacht haben. Es kann sich um MusikerInnen, Organisationen, Medienschaffende, Produzenten, Vereine, usw. handeln.

Cla Nett für den Prix Walo 2019

BLUES/COUNTRY/ROOTS

Cla Nett

Für den 62-jährigen Gitarristen und Sänger Cla Nett ist der Blues mehr als ein Lippenbekenntnis, er atmet und lebt ihn. Vor 44 Jahren hat der Basler mit Bündner Wurzeln die Lazy Poker Blues gegründet, die Legionen von Musikern und die Schweizer Bluesszene nachhaltig prägte. Zu den Höhepunkten zählte die Europa-Tournee mit Joe Cocker 1984 und ein Konzert im Berliner Olympiastadion vor 45000 Leuten. Als Musiker hat Cla Nett Höhen und Tiefen erlebt, seine Leidenschaft ist aber ungebrochen. Vor zwei Jahren hat er die Lazy Poker Blues Band reaktiviert und neuformiert, und im letzten Jahr die Band «The Second Cousins» mit Kurt Bislin, Cousin zweiten Grades, gegründet. Zwei Verwandte, die blind harmonieren. Der Mann mit dem schwarzen Lederhut will es nochmals wissen.

Dinu Logoz für den Swiss Blues Award

Dinu Logoz gehört seit über 40 Jahren zu den schillerndsten Persönlichkeiten der Schweizer Bluesszene. Als Musiker, Bandleader, Songwriter, Labelmanager und Buchautor fühlt er sich in jeder Sparte seiner Musik zu Hause. An der Bluesharp, der Gitarre und am Gesang sorgte Logoz Anfang der 1970er Jahre mit seinen Freeway 75 für Furore, veröffentlichte doch die Formation als erste Schweizer Bluesband ein eigenes Album. Seine musikalische Reise führte Logoz in der Folge durch praktisch sämtliche Spielarten des schwarzen Sounds: Mit Driving Wheel etwa wurde die soulige, mit Oteljam die rockige, oder mit den Acoustic Blues Brothers die unverstärkte Seite des Blues ausgelotet. Selbstredend, dass Logoz über die Jahre das Vergnügen hatte, mit den verschiedensten nationalen und internationalen Künstlern auf der Bühne und im Studio zu stehen. Genannt seien hier Champion Jack Dupree, Alexis Korner, Travis Haddix, Che & Ray oder Hank Shizzoe. Mit Blue Nose Records rief Logoz 1996 ein eigenes Plattenlabel ins Leben, und als Autor der Biografie «John Mayall – The Blues Crusader» setzte er anno 2015 einem seiner grossen Vorbilder ein weltweit beachtetes Denkmal. Seit seiner Pensionierung als Leiter einer privaten Sekundarschule widmet sich Dinu Logoz u.a. seinem Swiss Blues Legends-Projekt, für welches er jeweils die Creme de la Creme des einheimischen Blues auf die Bühne bittet. 

27.11.2017 Marco Piazzalonga

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